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Tierschutz mit Herz

Was sind Mittelmeerkrankheiten?

 

Die sogenannten Mittelmeerkrankheiten

Als „Mittelmeerkrankheiten“ werden verschiedene Infektionskrankheiten bezeichnet, die insbesondere in südlichen Regionen Europas vorkommen und durch Zecken, Stechmücken oder Sandmücken übertragen werden können.

Da sich einige dieser Erreger und ihre Überträger inzwischen auch in anderen Regionen Europas ausbreiten, ist die Bezeichnung „Mittelmeerkrankheiten“ heute nicht mehr ganz zutreffend. Häufig wird deshalb auch von vektorübertragenen Infektionskrankheiten gesprochen.

Unsere Hunde werden vor der Vermittlung auf verschiedene sogenannte Mittelmeerkrankheiten untersucht. Dazu gehören:

  • Babesiose
  • Ehrlichiose
  • Leishmaniose
  • Dirofilariose
  • Anaplasmose
  • Hepatozoonose

Die Untersuchungen erfolgen in einem Labor.

Wichtig ist uns dabei: Ein negatives Testergebnis stellt keine absolute Garantie dafür dar, dass sich keine Erreger im Körper des Tieres befinden.

Je nach Erkrankung, Zeitpunkt der Infektion und verwendeter Untersuchungsmethode kann eine Infektion zum Zeitpunkt der Untersuchung noch nicht eindeutig nachweisbar sein.

Deshalb empfehlen wir Adoptanten, die entsprechenden Untersuchungen nach etwa 3 bis 6 Monaten bei einem Tierarzt ihres Vertrauens wiederholen zu lassen. Welche Untersuchungen im Einzelfall sinnvoll sind, sollte mit dem behandelnden Tierarzt besprochen werden.

Ein akut erkranktes Tier wird von uns nicht zur Vermittlung angeboten. Wird bei einem unserer Tiere ein auffälliger oder positiver Laborbefund festgestellt, erfolgt zunächst eine tierärztliche Abklärung und – sofern erforderlich – eine entsprechende Behandlung.

Im Folgenden möchten wir Ihnen die einzelnen Erkrankungen, ihre Übertragungswege, mögliche Symptome und die grundsätzlichen Behandlungsmöglichkeiten näher erläutern.

Babesiose

Die Babesiose wird durch Babesien, einzellige Parasiten, verursacht. Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch bestimmte Zeckenarten, unter anderem durch die Braune Hundezecke.

Eine Infektion lässt sich durch entsprechende Blutuntersuchungen feststellen. Welche Untersuchungsmethode sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Zeitpunkt der Infektion und vom Krankheitsstadium ab.

Krankheitsverlauf und mögliche Symptome

Nicht jede Infektion führt unmittelbar zu sichtbaren Beschwerden. Bei einer akuten Erkrankung können unter anderem folgende Symptome auftreten:

  • Fieber
  • Mattigkeit und ausgeprägte Schwäche
  • Appetitlosigkeit
  • blasse oder gelbliche Schleimhäute
  • dunkel verfärbter Urin
  • Blutarmut
  • in schweren Fällen Gerinnungsstörungen und Organschäden

Bei Welpen und jungen Hunden kann eine schwere Infektion besonders schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.

Auch chronische oder subklinische Verläufe sind möglich. Dabei können beispielsweise wiederkehrendes Fieber, Leistungsschwäche oder eine verminderte Kondition auftreten.

Bei Zeckeninfektionen können zudem Mehrfachinfektionen vorkommen, beispielsweise mit Ehrlichien oder Anaplasmen.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Erreger, dem Krankheitsverlauf und dem Allgemeinzustand des Tieres.

Je nach Befund kommen spezifische Medikamente und gegebenenfalls unterstützende Maßnahmen zum Einsatz. Nach der Behandlung können weitere Blutuntersuchungen erforderlich sein, um den Behandlungserfolg zu kontrollieren.

Die Prognose ist insbesondere bei frühzeitiger Diagnose und entsprechender Behandlung häufig gut. Bei schweren Verläufen kann die Erkrankung jedoch lebensbedrohlich sein.

Ehrlichiose

Die Ehrlichiose wird durch Bakterien der Gattung Ehrlichia verursacht. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch infizierte Zecken, insbesondere durch die Braune Hundezecke.

Krankheitsverlauf und mögliche Symptome

  • Apathie und Schwäche
  • Fressunlust
  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • erhöhte Blutungsneigung
  • Nasenbluten
  • punktförmige Blutungen auf den Schleimhäuten
  • blasse Schleimhäute
  • vergrößerte Lymphknoten
  • in schweren Fällen neurologische Auffälligkeiten

Bei chronischen Verläufen können Blutbildveränderungen, Gewichtsverlust und eine zunehmende Schwäche auftreten.

Ist das Knochenmark stark beeinträchtigt, kann die Prognose deutlich schlechter sein.

Auch bei der Ehrlichiose können Mehrfachinfektionen mit anderen durch Zecken übertragenen Erregern auftreten.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt mit geeigneten Antibiotika, wobei die Auswahl und Dauer der Therapie vom individuellen Krankheitsbild und der tierärztlichen Beurteilung abhängen.

Nach Abschluss der Behandlung können Kontrolluntersuchungen notwendig sein.

Je früher eine Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungsaussichten.

Leishmaniose

Die Leishmaniose wird durch Leishmanien, einzellige Parasiten, verursacht. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch den Stich infizierter Sand- bzw. Schmetterlingsmücken.

Die Diagnose kann je nach Situation durch verschiedene Blutuntersuchungen und weitere diagnostische Verfahren abgesichert werden. Ein einzelner Schnelltest ist nicht in jedem Fall ausreichend, um eine Infektion sicher auszuschließen oder zu bestätigen.

Krankheitsverlauf und mögliche Symptome

  • Gewichtsverlust
  • Mattigkeit und Leistungsschwäche
  • Fieber
  • vergrößerte Lymphknoten
  • Hautveränderungen
  • Haarausfall
  • schuppige Haut
  • Veränderungen an den Ohren, am Nasenrücken oder um die Augen
  • übermäßiges Krallenwachstum
  • Augenveränderungen
  • Nasenbluten
  • Durchfall
  • Veränderungen der Nierenfunktion

Bei schweren Verläufen können insbesondere die Nieren und weitere innere Organe betroffen sein.

Behandlung

Eine Leishmaniose kann häufig kontrolliert und behandelt, aber nicht in jedem Fall vollständig aus dem Körper eliminiert werden. Deshalb benötigen erkrankte Tiere je nach Verlauf oftmals eine längerfristige Therapie und regelmäßige tierärztliche Kontrollen.

Die Behandlung wird individuell auf das Tier abgestimmt. Dabei werden unter anderem der klinische Zustand, Blutwerte und die Organfunktion berücksichtigt.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig, um den Verlauf der Erkrankung und den Behandlungserfolg zu überwachen.

Leishmaniose-positive Tiere werden von unserem Verein grundsätzlich nicht nach Deutschland vermittelt.

Für ein Tier in Portugal, das positiv auf Leishmaniose getestet wurde, versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten eine Patenschaft zu finden, damit die notwendige Behandlung und tierärztliche Betreuung finanziert werden können.

Leishmaniose und Menschen

Leishmaniose ist in erster Linie eine vektorübertragene Erkrankung. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt normalerweise durch den Stich infizierter Sandmücken und nicht durch den normalen Kontakt mit einem erkrankten Hund.

Für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann eine Leishmaniose jedoch besonders schwer verlaufen. Bei entsprechenden Bedenken sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Dirofilariose – der Herzwurm

Die Dirofilariose wird durch Fadenwürmer der Gattung Dirofilaria verursacht. Die Übertragung erfolgt durch verschiedene Stechmückenarten.

Die Erkrankung wird häufig als Herzwurmerkrankung bezeichnet.

Krankheitsverlauf und mögliche Symptome

Die Larven entwickeln sich im Körper des Hundes weiter und können schließlich die Blutgefäße und insbesondere die Lungengefäße sowie die rechte Herzhälfte befallen.

Eine Erkrankung kann lange Zeit ohne eindeutige Symptome verlaufen.

  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • schnelle Ermüdung
  • Husten
  • Atemnot
  • Gewichtsverlust
  • erhöhte Herzfrequenz
  • Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum
  • Ödeme
  • Belastung und Schädigung des Herzens

Je nach Krankheitsstadium können Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen wichtige Informationen über den Zustand von Herz und Lunge liefern.

Eine unbehandelte schwere Dirofilariose kann lebensbedrohlich und tödlich verlaufen.

Behandlung

Die Behandlung einer Herzwurmerkrankung ist aufwendig und muss unbedingt tierärztlich überwacht werden.

Je nach Stadium und Befall können verschiedene Medikamente und Behandlungsschritte erforderlich sein. Die Therapie wird individuell festgelegt.

Während und nach der Behandlung sind regelmäßige Kontrollen notwendig.

Anaplasmose

Die Anaplasmose wird durch Bakterien der Gattung Anaplasma verursacht. Die Übertragung erfolgt durch Zecken, insbesondere durch den Gemeinen Holzbock.

Krankheitsverlauf und mögliche Symptome

  • plötzlich auftretendes Fieber
  • Apathie
  • Fressunlust
  • Gelenkschmerzen
  • Gelenkschwellungen
  • Lahmheit
  • Muskel- und Gliederschmerzen
  • geschwollene Lymphknoten
  • Erbrechen
  • Durchfall

In seltenen Fällen können auch neurologische Symptome oder Veränderungen an den Augen auftreten.

Da verschiedene Erkrankungen ähnliche Symptome verursachen können, müssen bei entsprechenden Beschwerden auch andere Infektionen wie Babesiose, Ehrlichiose oder Borreliose in Betracht gezogen werden.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt in der Regel mit geeigneten Antibiotika, beispielsweise Doxycyclin. Dosierung und Behandlungsdauer werden vom Tierarzt individuell festgelegt.

Nach der Behandlung können Kontrolluntersuchungen sinnvoll sein.

In vielen Fällen lässt sich eine Anaplasmose erfolgreich behandeln. Bei länger bestehenden oder schweren Infektionen können jedoch weiterhin Beschwerden oder Veränderungen zurückbleiben.

Hepatozoonose

Die Hepatozoonose wird durch Parasiten der Gattung Hepatozoon verursacht.

Eine Besonderheit besteht darin, dass die Infektion beim Hund nicht wie bei vielen anderen Zeckenkrankheiten hauptsächlich durch den Zeckenstich erfolgt. Der Hund infiziert sich insbesondere durch das Verschlucken einer infizierten Zecke.

Krankheitsverlauf und mögliche Symptome

  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Abmagerung
  • Schwäche und Teilnahmslosigkeit
  • Blutarmut
  • vergrößerte Lymphknoten
  • Nasen- oder Augenausfluss
  • Durchfall
  • Muskelschmerzen
  • Muskelschwäche
  • steifer oder schmerzhafter Gang

Bei schweren Verläufen können auch weitere Organe und das Immunsystem betroffen sein.

Da die Symptome nicht eindeutig sind, müssen auch andere durch Zecken übertragene Erkrankungen als mögliche Ursache berücksichtigt werden.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Erreger, dem Krankheitsbild und dem Allgemeinzustand des Tieres.

Eine vollständige Eliminierung des Erregers ist nicht in jedem Fall möglich. Deshalb kann bei betroffenen Tieren eine längerfristige Behandlung und tierärztliche Kontrolle erforderlich sein.

Jedes Tier wird individuell beurteilt und entsprechend seinem Krankheitsbild behandelt.

♥

Unser Anliegen

Wir möchten mit diesen Informationen keine Angst machen, sondern aufklären und Transparenz schaffen.

Ein positiver Test bedeutet nicht automatisch, dass ein Tier schwer erkrankt ist. Umgekehrt bedeutet ein negatives Testergebnis nicht in jedem Fall, dass eine Infektion mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden kann.

Entscheidend sind deshalb immer die Laborergebnisse, der klinische Zustand des Tieres und die tierärztliche Beurteilung.

Unsere Tiere werden vor der Vermittlung entsprechend den vorgesehenen Untersuchungen getestet. Sollte ein auffälliger Befund festgestellt werden, steht für uns zunächst die tierärztliche Abklärung und Behandlung im Vordergrund.

Bitte besprechen Sie nach der Adoption mit Ihrem Tierarzt, welche Kontrolluntersuchungen für Ihr Tier sinnvoll sind.

Denn Vorsorge, regelmäßige Kontrollen und ein guter Zeckenschutz können dazu beitragen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen bzw. das Infektionsrisiko zu reduzieren. 🐾

Tierschutz & Recht

Was ist § 11 des TierSchG?

 
Was ist § 11 des TierSchG?

Da immer wieder Tiere unter Missachtung der gesetzlichen Vorgaben nach Deutschland verbracht werden, gelten für die Vermittlung und den grenzüberschreitenden Transport von Tieren umfangreiche rechtliche Bestimmungen.

Uns ist es besonders wichtig, dass jedes unserer Tiere legal, ordnungsgemäß und unter Einhaltung der geltenden tierschutz- und tierseuchenrechtlichen Vorschriften nach Deutschland kommt.

Für die Vermittlung von Tieren aus dem Ausland müssen – abhängig von der jeweiligen Situation – verschiedene Voraussetzungen und behördliche Vorgaben erfüllt werden. Dazu gehören unter anderem die erforderlichen tierärztlichen Untersuchungen, Kennzeichnungen, Impfungen, Gesundheitsbescheinigungen sowie die vorgeschriebenen Meldungen und Dokumentationen für den grenzüberschreitenden Transport.

Unsere Erlaubnis nach § 11 TierSchG

Die Pfotenhilfe-Portugal e.V. arbeitet bereits seit der Gründung des Vereins mit der erforderlichen Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz (TierSchG).

Die entsprechende Erlaubnis wurde uns durch das zuständige Veterinäramt erteilt. Damit erfüllen wir die für unsere Tätigkeit geltenden tierschutzrechtlichen Voraussetzungen.

Wir legen großen Wert darauf, unsere Vermittlungen transparent und nachvollziehbar durchzuführen. Unsere Tiere werden daher nicht einfach ohne entsprechende Dokumente und behördliche Meldungen nach Deutschland gebracht.

Was bedeutet das für unsere Tiere?

Vor der Ausreise werden die Tiere entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorgaben vorbereitet. Dazu gehören unter anderem:

  • 🐾 eindeutige Kennzeichnung durch einen Mikrochip
  • 📖 EU-Heimtierausweis und erforderliche Dokumentation
  • 💉 vorgeschriebene Impfungen
  • 🩺 tierärztliche Untersuchungen
  • 🔬 erforderliche Laboruntersuchungen
  • 📋 Gesundheitsbescheinigungen und weitere erforderliche Dokumente
  • 🚐 ordnungsgemäße Organisation des Transports
  • 🏛️ die erforderlichen behördlichen Meldungen im Rahmen des grenzüberschreitenden Verbringens

Bei Transporten, für die eine Meldung über das TRACES-System vorgeschrieben ist, werden die entsprechenden Meldungen und Dokumente ordnungsgemäß über die zuständigen Behörden abgewickelt.

Auch die für den Transport bzw. den vorgesehenen Endbestimmungsort zuständigen Veterinärbehörden werden entsprechend den jeweils geltenden Vorschriften berücksichtigt.

Warum ist uns das so wichtig?

Tierschutz bedeutet für uns nicht nur, einem Tier ein neues Zuhause zu geben.

Tierschutz bedeutet auch, Verantwortung für jedes einzelne Tier zu übernehmen – von der ersten Untersuchung bis zur sicheren Ankunft im neuen Zuhause.

Wir möchten, dass unsere Adoptanten sicher sein können, dass ihr neues Familienmitglied legal, transparent und unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen nach Deutschland vermittelt wird.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von illegalen Tiertransporten und von Vermittlungen, bei denen gesetzliche Vorgaben umgangen werden.

🐾

Für uns steht das Wohl unserer Tiere an erster Stelle.

🐾 Willkommen im neuen Zuhause
Tipps für Neuankömmlinge

Schön, dass du da bist!

 

Hallo, mein Name ist Rio und ich danke dir, dass du dich entschieden hast, einem Auslandshund ein neues Zuhause zu geben. Ein Hund aus dem Ausland hatte in den meisten Fällen noch niemals seine eigene Familie. Daher möchte ich dir gerne ein paar Tipps und Informationen geben, wenn dein neuer Weggefährte bei dir eingezogen ist.

Unser wichtigster Tipp:
Gib deinem neuen Weggefährten Zeit, Geduld und Sicherheit. Viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, sind für einen Hund aus dem Ausland völlig neu.

Zeit und Geduld – lasst uns ankommen

Das, was wir jetzt brauchen, ist Zeit und Geduld. Wir kommen aus einem anderen Land und waren viele Stunden im Auto und im Flugzeug unterwegs. Auf einmal sind Menschen um uns herum, die wir noch niemals zuvor gesehen haben. Die Sprache, die Gesten und auch die Gerüche sind uns völlig fremd.

Wir wissen nicht, was man mit uns vorhat, wohin man uns bringt. Bitte hab mit uns Geduld und gib uns die Zeit, die wir brauchen, um in unserem neuen Zuhause „anzukommen“. Das kann mitunter schon ein paar Monate dauern. Gib uns daher nicht auf.

Mit deiner Unterstützung und Geduld werden wir schon bald erkennen, dass wir nichts Böses mehr zu befürchten haben. Die meisten von uns haben eine sehr traurige Vergangenheit. Wir wurden von Menschen geschlagen, getreten und verstoßen. Deshalb bitte ich dich, denk daran, dass wir vor hektischen Bewegungen oder lauten Geräuschen erschrecken und Angst haben können.

Einem Menschen kann man erklären, wenn ihm etwas Neues bevorsteht – ein Tier muss erst lernen, es zu verstehen.

Wenn wir am Anfang zurückhaltend sind

Viele meiner Hundefreunde sind am Anfang fremden Menschen gegenüber zurückhaltend. Das führt daher, dass wir auf der Straße lebten und auf uns alleine gestellt waren. Eine eigene Familie hatten wir nicht. Gerade deshalb brauchen diese Hunde deine Sicherheit.

Zeig deinem neuen Weggefährten, dass er dir vertrauen kann. Dies jedoch kann einige Zeit dauern. Gib deinen neuen Weggefährten nicht sofort auf, wenn der Umgang mit ihm nicht gleich so funktioniert, wie du es dir vorstellst.

Zeig ihm auf eine liebevolle, aber konsequente Art, dass du die sichere Führung übernimmst und er sich auf dich verlassen kann.

Rio
🐾 Rio

Ein Platz für uns alleine

Bisher hatten wir in unserem Leben keinen besonderen oder bestimmten Wohnplatz. Dort, wo wir uns gerade aufhielten, legten wir uns zum Schlafen nieder.

Deshalb ist es wichtig, dass du uns zeigst, wo sich in unserem neuen Zuhause „unser“ Platz befindet. Weiche Decken oder ein kuscheliges Körbchen kannten wir bisher nicht. Daher kann es etwas dauern, bis wir verstehen, dass diese schönen Dinge für uns gedacht sind.

Verweise uns immer konsequent auf „unseren“ Platz und du wirst sehen, nach kurzer Zeit haben wir es verstanden. Es wird jedoch nicht lange dauern, bis wir versuchen werden, das Menschen-Sofa oder das Menschen-Bett in Beschlag zu nehmen.

Wir lernen zwar sehr schnell, aber unser Atem kann lange sein, wenn wir unseren Dickkopf durchsetzen möchten, um das Sofa in Beschlag zu nehmen.

Das Verhalten im Haus, in der Wohnung

Sicherheit und Geborgenheit, das sind Dinge, von denen wir bisher nur geträumt haben. Daher bitte ich dich, sei etwas nachsichtig, wenn wir nicht gleich verstehen, dass ein Wohnzimmerteppich nicht dazu geeignet ist, unser „Geschäft“ darauf zu verrichten oder wenn wir Gegenstände anbeißen, die eigentlich nicht für uns bestimmt sind.

Geh mehrmals am Tag mit uns hinaus und lobe uns, wenn wir dort unser Geschäft verrichten. Bitte bestrafe deinen Hund nicht, indem du seine Nase in den Urin hältst.

Mit Hundespielzeug, das nur für uns gedacht ist, können wir toben, daran knabbern, es verstecken und mit dir die Kräfte messen. Es kann etwas dauern, bis wir die Hausordnung verstanden haben, aber mit Geduld und Verständnis werden wir diese sicher schnell begreifen.

Wenn wir alleine bleiben sollen

Eine Familie hatten wir bisher nicht, daher genießen wir es, wenn du um uns herum bist. Musst du einmal alleine Zuhause bleiben, weil du andere Dinge zu erledigen hast, versuchen wir natürlich alles, um dich bei uns zu halten.

Mit Weinen, Winseln oder Jaulen drücken wir aus, dass wir uns einsam und verloren fühlen. Aber auch das lernen wir mit etwas Übung.

Am besten ist es, wenn du mit dem Üben gleich beginnst, wenn dein neuer Weggefährte bei dir eingezogen ist. Zieh die Zeitabstände des „Alleineseins“ langsam in die Länge. So lernt dein neuer Weggefährte in kleinen Schritten, dass dies überhaupt nicht schlimm ist.

Wie lautete mein Name doch gleich wieder? Aus, Nein oder Pfui?

Aus, Nein und Pfui – das sind Worte, die in den nächsten Wochen öfter fallen werden. Aufgrund dessen wird dein neuer Hundefreund vielleicht annehmen, dass dies seine Namen sind.

Wir Hunde verstehen am besten kurze und knappe Worte beziehungsweise Kommandos. Es bringt nichts, wenn du uns mit vielen und langen Sätzen erklären willst, dass das, was wir gerade tun oder gemacht haben, falsch ist.

Das Wort „Nein“ wird eines deiner Hauptwörter werden.

Gassi gehen

Bisher liefen wir immer so durch die Straßen, wie es unserer Nase gefiel. Ein bisschen hier geschnuppert, ein bisschen dort geschnuppert.

Jetzt gehen wir zusammen mit unserer neuen Familie spazieren und natürlich werden einige von uns versuchen, ihren Willen durchzusetzen, um zu testen, wer letztendlich das Sagen an der Leine hat.

Auch hier ist es wichtig, dass nur kurze Worte und Kommandos fallen. Wiederhole die Kommandos, die du uns gibst, immer wieder und belohne uns mit etwas Leckerem, wenn wir den Kommandos folgen.

Freilauf

Auch wenn du denkst, du kennst deinen neuen Weggefährten schon sehr gut, ist es jedoch zu empfehlen, lieber etwas länger mit dem Freilauf zu warten, als dass dein Hund davonläuft und eventuell von einem Auto erfasst und getötet wird.

⚠️ Ein zu frühes Laufen ohne Leine kann das Leben deines Hundes gefährden, da er sich erschrecken und flüchten könnte.

Am besten ist es, du kaufst für uns am Anfang eine Schleppleine, damit wir auf einer Wiese in einem größeren Umkreis die Umgebung beschnuppern können. Wir müssen uns erst an dich, deine Stimme und die neue Umgebung gewöhnen.

Ein Besuch in einer Hundeschule, um einen soliden Grundstein in den Grundkommandos zu legen, ist allen Familien anzuraten. Wenn du Hundeanfänger bist, ist dir dringend anzuraten, eine Hundeschule zu besuchen!

Fütterung – Hundegerecht

Regelmäßiges und hundegerechtes Futter gab es für uns bisher nicht. Das, was wir fanden, das fraßen wir. Erst im Auffanglager bekamen wir das erste Mal genügend Futter zu fressen.

Der Darm braucht Zeit, um sich auf das neue Futter umzustellen.

Am besten vertragen wir Trockenfutter oder Müsli. Bitte füttere uns am Anfang nur damit. Wenn wir zusätzlich Dosenfutter bekommen, ist es wichtig, langsam und in kleinen Mengen mit der Fütterung zu beginnen.

Bitte achte auch darauf, dass du nicht ständig die Futtermarke oder Sorte wechselst, denn bei jedem Futterwechsel muss sich unser Darm wieder neu umstellen.

Dein Essen ist nicht mein Essen

Ein herzzerreißender Blick kann alle guten Vorsätze zunichtemachen. Wenn die Menschen zu Tisch sitzen und essen, möchten wir natürlich auch etwas davon abhaben.

Aber: Bitte gib uns kein Essen vom Tisch.

Wenn du uns das angewöhnst, werden wir sehr lästig sein und immer etwas von dir fordern. Auch wenn es schwer sein wird, unserem herzzerreißenden Blick zu widerstehen, so musst du dir bewusst sein, dass dies eine Unart ist und es schwer werden kann, sie wieder abzugewöhnen.

Wenn wir am Tisch betteln, verweise uns auf unseren Platz. Natürlich werden wir nach kurzer Zeit wieder am Tisch stehen, daher musst du konsequent sein und uns immer wieder zu unserem Platz zurückschicken.

Merke dir einfach:

„Das, was dir schmeckt, ist noch lange nicht das Richtige für deinen Hund.“
🐾 ❤️ 🐾

Willkommen im neuen Leben!

Mit Geduld, Verständnis, Konsequenz und ganz viel Liebe wird aus einem ängstlichen oder unsicheren Neuankömmling schon bald ein glücklicher Familienhund.

Danke, dass du einem Tierschutzhund eine Chance gibst.
Tierschutz verstehen

Warum ein Tier aus dem Ausland?

 

Wenn man Tiere aus dem Ausland nach Deutschland vermittelt, bekommt man oftmals vorwurfsvoll die Frage gestellt: „Warum ein ausländisches Tier holen, wenn doch unsere deutschen Tierheime voll sind?“

Es ist richtig, dass auch in Deutschland viele Tiere in Tierheimen auf ein neues Zuhause warten. Trotzdem sollte man ein deutsches Tierheim nicht mit der Situation von Tieren im Ausland vergleichen.

Tiere in deutschen Tierheimen leben – im Gegensatz zu vielen Tieren im Ausland – in Sicherheit und in einem geschützten Umfeld. Tierheime, wie wir sie aus Deutschland kennen, gibt es in vielen Ländern kaum. Stattdessen gibt es häufig Tötungsstationen oder Auffanglager, in denen die Tiere unter teilweise sehr schlechten Bedingungen leben.

Viele Straßentiere erleben Hunger, Krankheiten, Gewalt und Misshandlungen. Für manche ist der Tod irgendwann die einzige Erlösung.

Um einigen dieser Tiere die Chance auf ein besseres Leben zu geben, vermitteln wir Hunde nach Deutschland und in die Schweiz. Natürlich wissen wir, dass wir damit das Problem der unzähligen Straßentiere nicht lösen können.

♥

Deshalb ist für uns Tierschutz vor Ort genauso wichtig: Durch Kastrationen, Versorgung und Aufklärung möchten wir dazu beitragen, dass sich die Tiere nicht weiter vermehren und sich ihre Lebenssituation langfristig verbessert.

Ein kleines Stück vom Glück – das hat jedes Lebewesen verdient.

• • •
Eine Geschichte über Vertrauen und Liebe

Poppy

 
Poppy – Angsthund

Angsthund – Poppys Weg ins neue Leben

Poppy wurde auf der Straße gefunden. Sie war eine von vielen Straßenhunden, die von einer Tierschützerin gefüttert wurden. Einige Anwohner wollten diese Hunde dort nicht, deshalb wurden sie gescheucht und geschlagen.

Irgendwann fiel Poppy auf, weil sie ein viel zu enges Halsband trug. Man versuchte, sie einzufangen, um sie von dem Halsband zu erlösen, aber sie entwischte immer wieder, weil sie panische Angst hatte, erneut geschlagen zu werden. Sie traute den Menschen nicht mehr. Sie wusste nicht mehr, wer ihr Gutes oder Böses wollte.

Von der Tötung in ein neues Leben

Irgendwann rief jemand aus der Nachbarschaft die Hundefänger der Gemeinde. So kam Poppy zusammen mit den anderen Hunden, darunter auch Sandrinha und Pitch, im März 2010 in die Tötung.

Vielleicht gibt es irgendwo auf dieser Welt einen Menschen, der die Geduld und Zeit hat, Poppy zu zeigen, dass das Leben auch schön sein kann. Leider ist die Tötung für Hunde, die mit Menschen sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben, die reinste Hölle.

♥

„Vielleicht gibt es irgendwo auf dieser Welt einen Menschen, der die Geduld und Zeit hat, Poppy zu zeigen, dass das Leben auch schön sein kann.“

Gedacht … gesagt … getan!

Hallo, wir sind Jörg und Alina Rodinger. Wir sind sehr hundelieb und haben lange Zeit mit dem Gedanken gespielt, endlich einen Hund zu uns nach Hause zu holen. Wir wollten unbedingt einen Hund aus einem Tierheim aufnehmen, denn gerade diese Hunde haben es verdient, ein warmes, sicheres und liebevolles Zuhause bekommen zu dürfen!

Gedacht … gesagt … getan!

Als wir unsere Poppy auf den Bildern im Internet sahen und ihre traurige Geschichte erfuhren, war uns klar – sie ist es! Natürlich wussten wir, dass es nicht einfach werden würde. Es ist eben kein Hund, der gleich zu uns kommt, kuschelt und schmust, Gassi geht, aus der Hand frisst, folgt und gehorcht. Umso mehr wollten wir Poppy haben – in erster Linie für sie und nicht für uns!

Der Weg von Portugal nach Hause

Wir erfuhren, dass Poppy eine Portugiesin ist. Hm … sollen wir auf einen Flugpaten warten? – dachten wir uns. Oder die kleine Maus selbst holen? Haben wir lange überlegt? – NEIN!

Gedacht … gesagt … getan!

Am 26.01.2013 ist mein Mann nach Lissabon geflogen, um Poppy abzuholen und ihr nicht nur die Tür ihres Zwingers zu öffnen, sondern die ganz große Tür in ein neues Leben!

Am 27.01.2013 habe ich die beiden am Münchner Flughafen empfangen. Poppy war voller Angst und Anspannung, aber ganz ruhig und eher abwesend. Auf dem Weg nach Hause, der etwa zweieinhalb Stunden dauerte, musste sich die kleine Maus zweimal übergeben. Schließlich war sie schon seit zwölf Stunden unterwegs!

Die ersten Tage

Bei uns angekommen, entdeckte sie gleich ihr Bettchen und verkroch sich darin. Das war es dann für den Abend. Wir haben sie in Ruhe gelassen. Ist ja auch verständlich – sie musste erst einmal ankommen! Die Strapazen des Transports hatte sie erstaunlich gut überstanden.

Die ersten Spaziergänge waren schwierig. Sobald man sich Poppy näherte oder die Hand ausstreckte, erwartete sie Schläge und Tritte und flüchtete verzweifelt vor uns. Die Situation musste ganz langsam und ruhig auf sich einwirken lassen.

Ruhe, Geduld und Vertrauen

Wichtig war: dem Hund nicht ständig in die Augen schauen, geradeaus laufen, Schultern nach hinten und Kopf hoch. Keine Töne voller Mitleid. Nur loben, wenn sie sich richtig verhält.

Wir haben die Erfahrung gemacht: Sobald wir auf diese ängstlichen Blicke eingingen, drehte sie durch, zog, drehte sich im Kreis und sprang herum, um sich zu befreien. Wenn wir aber einfach weiter miteinander redeten und geradeaus liefen, merkte sie, dass wir wussten, wo es langgeht.

Das braucht Zeit … Die nehmen wir uns!

Poppy beginnt aufzutauen

Am 30.01.2013 blieb Poppy nach dem Spaziergang plötzlich im Flur stehen und beobachtete uns. Immer wieder kam sie hervor und ging wieder schnell ins Zimmer. Doch bei jedem neuen Herauskommen traute sie sich näher an uns heran.

Das Gefühl, das wir dabei empfanden, ist nicht mit Worten zu beschreiben. Unsere kleine Maus erwacht langsam zum richtigen Leben!

Später stellte Poppy ganz langsam ihre Pfoten auf die Couch und hob ihren Hintern hinterher. Sie lag auf der Couch, uns gegenüber, und schaute uns ganz entspannt an. Wir waren sprachlos.

Kleine Schritte, große Bedeutung

Am 01.02.2013 ging Poppy direkt in unser Schlafzimmer, setzte sich vor das Bett und schaute uns ganz neugierig an. Als Freunde mit einem kleinen Baby zu Besuch kamen, blieb sie entspannt in ihrem Körbchen und schlief sogar während des Besuchs.

Am 02.02.2013 traute sich Alina erstmals, Poppy zu streicheln. Bei ihrem Mann konnte sie sich bereits etwas besser entspannen. Am nächsten Tag gab es den ersten Handkuss: Poppy schleckte genüsslich die mit Leberpastete bestrichene Hand ab.

Und sie ist sogar beim Streicheln eingeschlafen. Eine wunderschöne Erfahrung!

Immer mehr Vertrauen

In den folgenden Wochen machte Poppy immer wieder kleine Fortschritte. Die Leine blieb zunächst eine Herausforderung. Mit einer kurzen, weichen Leine, die am Geschirr befestigt blieb, wurde das Anleinen schließlich einfacher.

Poppy entspannte sich immer mehr. Sie streckte ihren ganzen Körper aus und schlief tief und fest. Ihren Platz auf der Couch mochte sie besonders gerne. Obwohl sie den Menschen noch immer nicht vollständig vertraute, wollte sie offensichtlich ständig in ihrer Nähe sein.

Gekochtes Hühnchen half dabei, ihre Neugier zu wecken. Langsam überwog die Lust auf etwas Leckeres die Angst und Unsicherheit. Immer mehr setzte sie ihre Nase ein und ihre Augen begannen zu leuchten.

Poppy fängt langsam an, Gefallen am Gassi-Gehen zu finden. Sie schnuppert ganz viel und ist sehr neugierig. Das Vertrauen wächst – Schritt für Schritt.

Sie sucht unsere Nähe

Poppy reicht es nicht mehr, einfach auf ihrem Platz auf der Couch bei unseren Füßen zu liegen. Sobald wir uns auf die Couch setzen, macht sie sich zu einer Schlange und kriecht Stück für Stück an der Lehne entlang zu uns hoch.

Wenn sie bei meinem Bauch angekommen ist, legt sie ihren Kopf darauf oder drückt ihn ab und zu in mein Bein. Das ist soooo süß!

April 2013 – Poppy wird zum Familienhund

Wir kuscheln immer mehr! Man kann Poppy sogar schon am Bauch streicheln. Beim Gassi-Gehen macht sie seit Kurzem riesige Sprünge nach vorne, als ob sie jagen würde, und der Schwanz wedelt hin und her.

Mittlerweile empfängt Poppy uns im Flur, wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen, und fiepst ganz leise. Auch wenn wir kochen, traut sich Poppy immer näher an die Küche.

Zum ersten Mal kam sie selbstständig ins Kinderzimmer und legte sich neben uns. Die Tochter meines Mannes hat sie sogar gestreichelt und Poppy ist liegen geblieben.

Obwohl Poppy noch so viel Angst vor uns hat, kann sie gleichzeitig nicht weit von uns entfernt sein und folgt uns überall hin.

Ein neues Leben voller Neugier

Poppy geht schon absolut selbstständig im Haus mit, auch die Treppe hinunter. Sie kommt mit in den Waschraum, wartet geduldig und folgt anschließend ins Schlafzimmer.

Sie hat gelernt, dass es in der Küche immer leckere Sachen gibt, und steht direkt hinter uns in der Küche, wenn wir kochen. Auch beim Essen steht sie am Tisch. Sie macht keine Geräusche, wartet nur geduldig, bis etwas herunterfällt.

Mit anderen Hunden möchte Poppy noch nicht viel zu tun haben und macht einen großen Bogen um sie. Sie ist aber nicht aggressiv und hat mittlerweile auch keine totale Panik mehr, wenn sie einen Hund sieht.

Gleichzeitig entdeckt sie immer mehr Dinge für sich: Rennen im Garten, Sonnenbaden auf ihrer Decke, neugieriges Erkunden und sogar erste Wasserspiele.

♥

Aus der verängstigten kleinen Hündin, die einst nicht wusste, ob Menschen ihr Gutes oder Böses wollten, wurde Schritt für Schritt eine neugierige, lebensfrohe Poppy.

Und genau das ist es, was wir uns für jeden Hund wünschen:
ein Leben, in dem Angst irgendwann der Vergangenheit angehört. ❤️